Unfallversicherungsschutz für Kinder in der Tagespflege

Sie sind als Tagespflegeperson insbesondere dazu verpflichtet sich vor Aufnahme der Tätigkeit bei der gesetzlichen Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) anzumelden.

Für selbstständig tätige Tagespflegepersonen gilt eine gesetzliche Versicherungspflicht (§ 2 Abs. 1 Nr. 9 SGB VII) als Unternehmerin oder Unternehmer bei der BGW.

Sie müssen sich innerhalb einer Woche nach Aufnahme ihrer Tätigkeit bei der BGW anmelden. Eine private Versicherung entbindet nicht von der Unfallversicherung bei der BGW.

Tagespflegepersonen, die im Haushalt des zu betreuenden Kindes angestellt sind, sind als Beschäftigte des Haushalts über die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Unfallkassen) gesetzlich unfallversichert.


Versicherungsschutz für Kinder in der Kindertagespflege:

Kinder in der Kindertagespflege stehen seit dem 01.10.2005 unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn sie durch eine geeignete Tagespflegeperson im Sinne von § 23 SGB VIII betreut werden. Versicherungsschutz besteht dann über die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Unfallkassen).

Die Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN) schickt jeder Tagespflegeperson zusammen mit dem Anerkennungs-schreiben über die Gewährung des Versicherungsschutzes, die Informationsbroschüre "Unfallversicherungsschutz für Kinder in der Tagespflege" und dazu gehörige Anträge zu, so dass sie alle notwendigen Informationen haben.


Quellen:

Richtlinie zur Förderung von Kindern in Kindertagespflege im Landkreis Hildesheim.

Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover · Landesunfallkasse Niedersachsen: www.guvh.de

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): www.bgw-online.de